Hygienisch saubere Zähne

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Als ein deutscher Verwandter den Ausdruck „Dentalhygiene“ hörte, kommentierte er: „Schöner Euphemismus“. Aber es ist nicht nur fraglich, ob Dentalhygiene (kurz DH) besser tönt als Zahnarzt, es ist auch nicht das gleiche. Eine Dentalhygienikerin (meist sind sie weiblich) ist deutlich besser ausgebildet als eine Zahnarzthelferin, äh zahnmedizinische Fachangestellte, wie man sie aus Deutschland kennt. Übrigens gibt es Dentalhygieniker in Deutschland auch, sogar als Bachelor-Studium, allerdings erst seit kurzem – entsprechend wenig bekannt und verbreitet ist ihr Beruf.

Geht man in Deutschland hoffentlich regelmässig zum Zahnarzt, übernimmt in der Schweiz die Dentalhygienikerin die jährliche Kontrolle und reinigt gleich die Zähne. Findet sie ein Loch oder gibt es ein anderes Problem, arbeitet der Zahnarzt meist in der gleichen Praxis. Natürlich braucht man einen neuen Termin, so spontan sind Schweizer Ärzte nicht. (Dafür sind die Termine fast immer gut geplant, und eine Wartezeit von einer Viertelstunde oder mehr gilt schon als lang.) Dadurch konzentriert sich jeder aufs Wesentliche, und der in der Schweiz fast immer selbst zahlende Patient hält die Kosten – na, gering nicht, aber doch etwas niedriger als sie mit einem regelmässigen Zahnarzttermin wären.  Für aufwendigere Behandlungen fahren nicht wenige Schweizer dann in ein günstigeres Nachbarland. Zum Beispiel nach Deutschland.

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